Über Uns

Seit der Gründung im Februar 2008 bieten die aktiven Mitglieder des Ökozentrum Fürth, Umweltpädagoginnen und -pädagogen aus der Region, gemeinsam mit Unterstützern Veranstaltungen zu verschiedenen Natur- und Umweltthemen an.

Wir bilden ein Netzwerk für Umweltpädagogik in Fürth, das Veranstaltungen draußen in der Natur anbietet: bei Ihnen vor Ort, im Rednitz- und Pegnitzgrund, im Stadtwald oder der Fürther Innenstadt. Wir konzentrieren uns auf die Vernetzungsarbeit und die Ausarbeitung attraktiver mobiler Angebote.

Unsere Philosophie

Verständnis für die Natur stärken - lebenswerte Zukunft erschaffen

Das Ökozentrum Fürth möchte ein breites umweltpädagogisches Angebot für die Region bieten, das bedarfsorientiert gestaltet ist und durch die modellhaft nachhaltige Nutzbarmachung eines Geländes ökologische Wege der Zukunftsgestaltung aufzeigen.

Nach Jahren der Zusammenarbeit und gemeinsamen Aktionen möchten wir 2014 als Netzwerk für Umweltbildung weiterhin gemeinsam Angebote machen, die ein intensives Naturerleben in Fürth und der Region ermöglichen.

Die ursprünglichen Ziele des Ökozentrums Fürth

  • vielfältiges Umweltbildungsangebot für eine breite Öffentlichkeit
  • Ökologisches Vorbild und Informationspool für nachhaltige Lebensgestaltung (Ernährung, Gesundheit, Energie, Klimaschutz, Regionalkreisläufe, Bau, Garten)
  • Verständnis und Mitgefühl für Natur und Umwelt stärken
  • wissenschaftliche Arbeit fördern und mit Wissenschaftspädagogik verbinden
  • Handeln, Fühlen und Wissen bekommen im Lernen und Erleben gleichermaßen Raum

Entwicklungsgeschichte eines umweltpädagogischen Zentrums für Fürth

Der Anlass
Schon viele Jahre fehlt in Fürth ein Grundstück auf dem Umwelterleben und Naturpädagogik regelmäßig stattfinden kann. Schulklassen und Gruppen treffen sich im Flusstal, Wald oder an der Hecke um die Ecke, aber eine regelmäßige Anlaufstelle für fortlaufende Projekte fehlt. Aus diesem Grund haben der Bund Naturschutz und Katharina Michielin, die seit 1997 vor Ort als Umweltpädagogin Angebote macht, sich schon seit Jahren nach einem Grundstück umgesehen.

Geländesuche
2006 stellten sie eine Anfrage an den Oberbürgermeister, die die Verwaltung aus wasserschutzrechtlichen Gründen zwar negativ beantworten musste, jedoch ein anderes Gelände ins Blickfeld rückte. An der Vacher Straße direkt an der Grenze zur Wohnbebauung wurde 2005 ein Lagerplatz der Stadt Fürth aufgegeben, der im Anschluss ungenutzt war und mit seiner Nähe zur Innenstadt und Lage am Wiesengrund (Storchenschutzgebiet) gut geeignet schien. Leider hat der Stadtrat nach vielfältigen Vorarbeiten (ökologisches Sanierungskonzept mit Vorversuchen, Landschafts- und Gebäudeplanung) die Bauvoranfrage im Januar 2009 negativ beschieden, so dass die Suche wieder von vorne begann. Nachdem 2009 und 2010 weitere Flächen am Wiesengrund von der Stadt abgelehnt wurden, kam 2011 der Vorschlag das Klohäuschen in der Mainau (ehemalige Umkleiden für den Schulsport) in Betracht zu ziehen. Leider fehlt hier ein passendes Aussengelände und steht eine Sanierung des Gebäudes an (kein Heizung, Wasserzugang nur in den warmen Monaten). Zudem war die Energie nach 5 Jahren Engagement ohne Erfolg schon bei etlichen Mitgliedern deutlich geschwunden, so dass die Umsetzung in den Folgejahren nicht angegangen wurde.

Team
Im Februar 2007 bildete sich ein Kernteam aus Katharina Michielin, Melanie Diller, Bettina Schwarz und Reinhard Scheuerlein, die an der Konkretisierung des Ökozentrums weiterarbeiteten. Sie entwickelten das umweltpädagogische Konzept, begleiteten die Klärung der Geländenutzung und planten die Gründung eines Trägers. Mittlerweile ist das Team um viele weitere Aktive angewachsen und neue Interessierte sind weiterhin herzlich willkommen dazu zu stoßen. Die UmweltpädagogInnen und UnterstützerInnen bringen sich mit Angeboten, Ideen und Netzwerkarbeit ein. Bei der Gründung wurden 23 Personen, darunter der Eine-Welt-Laden Fürth e.V. und 22 natürliche Personen, Mitglieder der Ökozentrum Fürth e.G. i.G..
Der Vorstand bestand von 2008 bis 2014 aus Katharina Michielin (Vorsitzende), Melanie Diller und Bettina Schwarz, ein Jahr war Harald Riedel vertreten. Im Aufsichtsrat saßen zu unterschiedlichen Zeiten Dr. Dirk Hinrichs (Vorsitzender), Sonja Dollhopf, Herbert Stahl und Cornelia Rausch.

Gründung
Im Februar 2008 fand die Gründungsveranstaltung der Ökozentrum Fürth eG statt. Eine Genossenschaft als Träger wurde gewählt, da hier das Interesse der selbständigen UmweltpädagogInnen an finanziellem Unterhalt durch ihre Arbeit mit den gemeinnützigen Zielen der Umweltbildung am besten zusammen kommen. Die Gemeinnützigkeit wurde Anfang 2010 vom Finanzamt vorläufig bestätigt.

Zentrales Ziel war es in den Anfangsjahren 2007-2012, einen innenstadtnahen Ort zu schaffen, an dem Umweltbildung, gelebte Nachhaltigkeit und neue wissenschaftliche Ansätze erlebbar werden. Bildungsveranstaltungen und offene Angebote wie Cafe, Werkstatt und Infopoint sollten sich ergänzen. So sollte möglichst vielen Bevölkerungsgruppen der Zugang zu nachhaltiger Alltagsgestaltung und ökologischen Alternativen ermöglicht werden. Das Ökozentrum Fürth versuchte damit für die Stadt und Region in vielerlei Hinsicht zukunftsweisende Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zu setzen, scheiterte aber an der erfolglosen Suche nach passenden Flächen im Stadtgebiet. Leider blieb die erhoffte Unterstützung von Seiten der Stadt aus. Nach 6 Jahren hatten sich zudem viele Engagierte anderweitig orientiert, so dass die Energie nicht mehr zu neuen Versuchen ausreichte.

2013 leitete die Generalversammlung deshalb die Auflösung der Genossenschaft ein, um die hohen Verwaltungskosten für die Genossenschaft als Trägerform nicht als Dauer- ja fast schon Hauptbelastung der Mitglieder führen zu müssen. Die Weiterführung als trägerloses Netzwerk wurde beschlossen.

Das Netzwerk dient dem Austausch, der Anbahnung von Kooperationsprojekten und der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit der Mitglieder. Zudem kann es bei Anfragen für umweltpädagische Veranstaltungen an einen Pool von Anbietern vermitteln.

 

 

Letzte Änderung: 21.07.2014